Amnesty International Hochschulgruppe Osnabrück

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Hochschulgruppe Osnabrück

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Dezember 2011

Marsch für die Meinungsfreiheit

In diesem Jahr stand der 2. Marsch für die Menschenrechte unter dem Titel „Meinungsfreiheit“. Nicht in allen Ländern kann man seine Meinung so offen kundtun wie in Deutschland. In den vielen arabischen Ländern, die in diesem Jahr für die Meinungsfreiheit eingetreten sind, wird dieses Menschenrecht noch immer missachtet oder sogar repressiv dagegen vorgegangen. Daher luden wir alle Studierenden und Interessierten herzlich dazu ein, uns beim Marsch für die Meinungsfreiheit durch die Osnabrücker Innenstadt zu begleiten. Im Anschluss gab es eine Mahnwache für die Menschenrechte auf dem Nikolaiort.

Juli 2011

Stars@Ndr2 Open Air-Festival in Osnabrück

Am 30 Juli spielten die Söhne Mannheims, Laith Al-Deen und Johannes Oerding auf dem NDR 2 Open-Air auf dem ehemaligen Kasernengelände in Eversburg. Ingesamt begeisterten die Musiker mehr als 17000 Besucher. Auch wir waren dort mit dem Amnesty-Bus und einem Stand vertreten!

Der Amnesty-Bus zu besuch in Osnabrück:

Gut gelaunte Menschenrechtsverteidiger:

Der Bus von innen:

Mai 2011

Ausstellung zum 50jährigen Bestehen von Amnesty International

 29. Mai bis 28. August 2011

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum (Markt 6, Osnabrück)

Eine Veranstaltung des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums in Kooperation mit der Regionalgruppe Osnabrück von Amnesty International Deutschland, der Volkshochschule Osnabrück sowie dem Colloquium Dritte Welt

Die Menschenrechtsorganisation amnesty international blickt zurück auf 50 Jahre erfolgreicher Arbeit. Am 28. Mai 1961 gründete der britische Rechtsanwalt Peter Benenson in London die Organisation, die mittlerweile in mehr als 150 Ländern über 2,8 Millionen Mitglieder, Unterstützer und Förderer hat. In diesem Zusammenhang zeigt die 1969 gegründete Osnabrücker Gruppe eine Themenausstellung, die eindrucksvoll und nachvollziehbar die Entwicklungsgeschichte zur weltweiten Bewegung veranschaulicht. Dabei stehen die konkrete Arbeit und zahlreiche Erfolge im Vordergrund. Eine Bildershow der Osnabrücker Aktivitäten rundet die Ausstellung ab.

Artikel in der NOZ: http://www.noz.de/lokales/54534326/osnabruecker-amnesty-international-gruppe-dokumentiert-die-arbeit-von-50-jahren

Die Hochschulgruppe bei der Ausstellungseröffnung am 29.05.2011

Dezember 2010

Marsch und Mahnwache für die Menschenrechte

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte veranstaltete die Osnabrücker Hochschulgruppe von Amnesty International einen Marsch für die Menschenrechte. Im Anschluss wurde auf dem Nikolaiort eine Mahnwache für die Menschenrechte gehalten.

Hier der Abschiedsbericht der Veranstaltung:

Tag der Menschenrechte- 10. Dezember ein Erfolg der Hochschulinitiative von Amnesty International

Der Stuhl blieb leer- der Ehrenplatz für denjenigen, der in der Volksrepublik China für seinen gewaltlosen Einsatz für Frieden und Demokratie gefangen gehalten wird. Am vergangenen Freitag, den 10. Dezember 2010 war ein ganz besonderer Tag für die Menschenrechte: Nicht nur wurde der Friedensnobelpreis in Oslo an den Chinesen Liu Xiaobo verliehen, der gerade aufgrund seines Einsatzes für die Menschenrechte diesen Ehrenpreis nicht entgegennehmen konnte. Auch jährte sich zum 62. Mal die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Die Hochschulinitiative von Amnesty International Osnabrück widmete diesem Tag ganz besondere Aufmerksamkeit. In der Schlossmensa wurde erfolgreich dafür geworben, Briefe für politische Gefangene in den Ländern Myanmar, Tunesien und Guatemala zu schreiben, eine Aktion, welche Amnesty International für diesen Tag weltweit initiierte. „ Durch die Briefaktion sammeln aktive Menschen weltweit Unterschriften für die politischen Gefangenen. Jeder einzelne Brief zählt und jeder Appell kann ein Leben retten! Wir sind über die Resonanz die wir durch unsere Präsenz in der Mensa im Schlossgarten erhalten haben, sehr glücklich!“ kommentiert Sandra Wienand die Briefaktion, mit der über hundert unterschriebene Briefe nun an die jeweiligen Regierungen geschickt werden können, die für die politisch Gefangenen verantwortlich sind. Am Abend dann versammelten sich die Mitglieder der Gruppe und interessierte Gäste an der Alten Münze, um mit Windlichtern und einem Banner einen „Mahnmarsch für die Menschenrechte“ durch die Osnabrücker Innenstadt abzuhalten. Am Nikolaiort endete der Rundgang mit einer Mahnwache. „Um an den Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo zu erinnern, der stellvertretend für alle Menschenrechtsverteidiger weltweit an diesem Tag in Oslo geehrt werden soll und nicht ausreisen darf, stellten wir einen leeren Stuhl auf und umringten ihn mit Kerzen, dem Symbol von Amnesty International“ so Wienand. Das Verteilen der Informationsblätter zu dieser Aktion und die Mahnwache fand die Aufmerksamkeit vieler Vorbeigehender, welche sich auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt oder in die Stadt befanden. „Die Tatsache, dass der Friedensnobelpreisträger seinen Preis nicht entgegennehmen kann ist natürlich in allen Medien. Dass die Studenten heute noch zusätzlich auf den Tag der Menschrenrechte aufmerksam machen, ist durch diese Mahnwache wirklich eine gute Sache!“ unterstützt eine Sympathisantin die Aktion. Die Hochschulinitiative ist mit der Gestaltung des Tages zufrieden und wird auch im kommenden Jahr zur Ehrung des Tages der Menschenrechte wieder einen Mahnmarsch für die Menschenrechte gestalten.

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